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Die Welt vor deiner Tür – Essbare Pflanzen und Beeren

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🌟 Fun Facts

Warum heißt der Löwenzahn eigentlich Löwenzahn?

Schau dir seine Blätter genau an: Die tiefen, zackigen Einschnitte am Rand erinnern an die Zähne eines Löwen. Daher der Name – auf Französisch heißt er sogar "dent de lion", Löwenzahn.

Ötzi trug Kleidung aus Brennnesseln

Der Gletschermann Ötzi, der vor über 5000 Jahren in den Alpen lebte, hatte Ausrüstung aus Brennnesselfasern dabei. Brennnesselstoff war jahrhundertelang so verbreitet wie Leinen – als Baumwolle in Deutschland knapp wurde, hat man daraus sogar Uniformen gewoben.

Vögel pflanzen den Holunder – ganz ohne Gärtner

Vögel lieben Holunderbeeren und fressen sie in großen Mengen. Die Kerne überstehen die Vogelverdauung unbeschadet und werden woanders wieder ausgeschieden – oft genau dort, wo Vögel gerne sitzen, etwa unter Zäunen oder Stromleitungen. So sät sich der Holunder quasi von selbst.

Die Brombeere kann wandern

Wenn die Spitze einer Brombeerranke den Boden berührt, schlägt sie dort einfach neue Wurzeln – ein neuer Strauch entsteht. So kann sich ein Brombeerdickicht Jahr für Jahr ein Stück weiter ausbreiten, ganz ohne Samen.

Heidelbeersaft wurde früher als Tinte benutzt

Der tiefblaue Farbstoff in Heidelbeeren heißt Anthocyan. Er färbt nicht nur Zähne und Finger blau, sondern wurde früher tatsächlich auch als natürliche Tinte zum Schreiben und Färben verwendet.

✋ Mitmach-Ideen

Male ein Bild mit Beerensaft

Zerdrücke vorsichtig eine reife Brombeere oder Heidelbeere (die du nicht mehr essen möchtest) auf einem Stück Papier und probiere aus, damit zu malen. Welche Farbe hinterlässt die Beere? Trocknet sie heller oder dunkler nach?

Himbeere oder Brombeere? Der Hohlraum-Test

Wenn du (mit Erlaubnis) eine reife Himbeere oder Brombeere pflückst: Schau hinein. Die Himbeere ist innen hohl, die Brombeere bleibt fest. Kannst du beide allein an diesem Merkmal unterscheiden – auch ohne sie zu sehen, nur durch Fühlen?